Auswahl der verschiedenen Dachshaar Knoten

Dachshaar Knoten

#5 WT - White Tip, extrem soft, cremig-weisse Spitzen gutes Rückgrat, Form: Bulb

#6 SHD ACE - Super High Density, ACE eine neue Bearbeitungsmethode des Haars. Weiche unbeschädigte Gel Spitzen, die mit Dampf bearbeitet wurden. Form - Bulb

#7 MANCHURIA - Ein 2-Band Knoten der aktuellen High-End Serie. Mit großen weichen Gel Tips und gutem Rückgrat. Auch enthält er ca. 20% mehr an Haar als normale 2-Band Knoten mit selben Ringmaß.

#8 SHD SILK HMW - Das Beste vom Besten ein 3-Band High Mountain White Knoten mit allerbestem Feeling und Weichheit in den Spitzen. Besser geht's nicht.

Allgemeines:

Dachshaar gibt es in verschiedenen Qualitäten und zu verschiedenen Preisen. In jedem Fall aber teurer als Synthetik, Pferdehaar oder Schweineborste. Dafür erzeugt so ein Pinsel den feinporigsten Schaum mit immer weichen Spitzen und beim "MANCHURIA" wurde aus einem normalerweise 3-Band (3-streifig) durch kürzen des Wurzelendes ein 2-Band hergestellt. In der Praxis bedeutet es, dass der Knoten sehr weich aber mit optimalem Rückgrat (also Steifheit) ist.

Pflege:

Naturhaare sollen immer eine geringe Menge an Fett enthalten, damit sie nicht spröde werden. Es kann aber auch zu viel werden: auch bei gutem Ausspülen kann an den Haaren immer mehr unverseiftes Fett aus Rasierseife/-creme anhaften und nach und nach die Aufschäumwirkung reduzieren. Das merkt man daran, dass der Pinsel immer mehr wie "imprägniert" wirkt und Wasser regelrecht von den Haaren abperlt. So weit sollten Sie es nicht kommen lassen -- nehmen Sie gelegentlich (alle paar Wochen) mit dem warm-feuchten Pinsel etwas fettfreie Kern- oder Gallseife genau wie Rasierseife auf und schäumen dann kräftig, am einfachsten in der Handfläche, danach spülen Sie sehr gründlich. Bei Naturhaarpinseln sind die Haare nun stark entfettet, daher empfielt es sich, diese Behandlung direkt vor einer Rasur durchzuführen, damit durch die Verwendung des Pinsels mit der normalerweise genutzten (überfetteten) Rasierseife/-creme die Haarsubstanz gleich wieder seine Grundversorgung mit pflegendem Fett erhält. Außerdem merken Sie sofort, ob die Aufschäumwirkung wiederhergestellt ist.


Zum Trocknen sollte der Pinsel mit den Haaren nach unten in einen Rasierpinselständer gehängt werden. Zumindest war dies jahrzehntelang die Schulmeinung. Durch die hängende Trocknung sammelt sich kein Wasser im Knotenboden, der ohnehin am langsamsten trocknet. Wird allerdings der Pinsel gründlich ausgeschleudert, dann "lauft" nichts mehr. Neuere Versuche (siehe im Buch "Männersache Rasieren" von Prof. Christian Rieck) haben ergeben, dass ein aufrecht stehender Pinsel in der Tendenz sogar etwas schneller trocknen kann als ein hängender.